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Artikel: Felgen richtig reinigen – schonend und gründlich

Cum cureți jantele corect, fără să le deteriorezi

Felgen richtig reinigen – schonend und gründlich

Felgen werden oft schneller schmutzig als der Rest des Fahrzeugs. Gerade erst gewaschen, und schon nach wenigen Fahrten legt sich wieder ein grau-brauner Schleier über die Oberfläche. Besonders gut zu sehen ist er zwischen den Speichen und rund um die Bremsanlage.

Das lässt sich kaum vermeiden. Felgen sitzen unmittelbar an der Straße und bekommen entsprechend viel ab: Wasser, Staub, Schlamm, Teer und feiner Straßenschmutz landen während der Fahrt direkt auf der Oberfläche.

Dazu kommt der Bremsstaub. Bei jedem Bremsvorgang entstehen feine Partikel, die sich auf den Felgen ablagern und mit der Zeit regelrecht festsetzen können. Bleiben diese Rückstände über Wochen oder Monate auf der Oberfläche, reicht einfaches Abspülen irgendwann nicht mehr aus.

Eine gute Felgenreinigung beginnt deshalb nicht erst mit Bürste oder Reiniger. Entscheidend ist zunächst, wie stark die Felgen verschmutzt sind und welche Rückstände entfernt werden müssen. Regelmäßig gepflegte Felgen lassen sich meist ohne großen Aufwand sauber halten. Bei hartnäckigem Bremsstaub und lange anhaftendem Straßenschmutz ist dagegen etwas mehr Arbeit erforderlich.

Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst aggressiv zu reinigen. Viel wichtiger sind der passende Reiniger, die richtigen Hilfsmittel und eine Vorgehensweise, die Schmutz gründlich entfernt, ohne die Felgenoberfläche unnötig zu beanspruchen.

 


Warum Felgen so schnell schmutzig werden

Wer Felgen richtig reinigen möchte, sollte zunächst wissen, womit er es überhaupt zu tun hat. Normaler Straßenschmutz ist nämlich nur ein Teil des Problems. Ein großer Teil der Ablagerungen entsteht direkt an der Bremsanlage: Beim Bremsen setzen Bremsbeläge und Bremsscheiben feinste Partikel frei, die sich auf den Felgen ablagern.

Besonders im Stadtverkehr kann sich dieser Bremsstaub innerhalb kurzer Zeit deutlich bemerkbar machen. Durch das ständige Beschleunigen und Abbremsen entstehen immer wieder neue Partikel. Deshalb sind die Vorderräder bei vielen Fahrzeugen auch stärker verschmutzt als die Hinterräder – vor allem dann, wenn die Vorderachse den größeren Teil der Bremsleistung übernimmt.

Hartnäckig wird es, wenn Bremsstaub mit Feuchtigkeit, Straßenschmutz und der Wärme der Bremsanlage zusammenkommt. Durch wiederholtes Erwärmen und Abkühlen können sich die Ablagerungen zunehmend auf der Felgenoberfläche festsetzen. Was sich anfangs noch problemlos bei einer normalen Wäsche entfernen lässt, wird mit der Zeit deutlich schwieriger zu lösen.

Genau hier passiert häufig der entscheidende Fehler: Je stärker die Verschmutzung, desto kräftiger wird geschrubbt. Dabei ist mehr Druck selten die beste Lösung. Schonender und meist auch effektiver ist es, hartnäckige Ablagerungen zunächst einzuweichen und anzulösen, bevor Bürste oder Waschhandschuh überhaupt zum Einsatz kommen. So lässt sich der Schmutz leichter entfernen, ohne die Felgenoberfläche unnötig zu beanspruchen.


Die richtige Felgenreinigung beginnt vor dem ersten Kontakt

Nach einer längeren Fahrt oder wenn die Bremsen stark beansprucht wurden, sollten die Felgen nicht sofort gereinigt werden. Felgen und Bremsanlage können noch sehr heiß sein. Auf einer aufgeheizten Oberfläche verdunsten Reiniger schneller und können antrocknen, bevor sie richtig wirken oder abgespült werden können.

Warten Sie deshalb, bis die Felgen vollständig abgekühlt sind. Idealerweise wird das Fahrzeug außerdem im Schatten gereinigt und nicht in der prallen Sonne. So hat der Reiniger ausreichend Zeit zum Einwirken und trocknet nicht vorzeitig auf der Oberfläche an.

Bevor Reiniger, Bürste oder Waschhandschuh zum Einsatz kommen, sollten die Felgen zunächst gründlich mit Wasser abgespült werden. Dadurch werden loser Schmutz und leicht anhaftende Partikel entfernt, während hartnäckigere Ablagerungen bereits etwas aufgeweicht werden. Je weniger Schmutz sich beim anschließenden Reinigen noch auf der Felge befindet, desto geringer ist das Risiko, abrasive Partikel über die Oberfläche zu ziehen.

Spülen Sie dabei nicht nur die sichtbare Vorderseite ab. Auch zwischen den Speichen und in schwer zugänglichen Bereichen sammelt sich besonders viel Bremsstaub und Straßenschmutz.

Bei einem Hochdruckreiniger ist es nicht notwendig, mit der Düse möglichst nah an die Felge heranzugehen. In diesem Schritt geht es vor allem darum, lose Verschmutzungen gründlich zu entfernen und die Felge auf die eigentliche Reinigung vorzubereiten.

 


Felgenreiniger brauchen Zeit zum Wirken

Ein gutes Reinigungsergebnis hängt nicht nur vom richtigen Produkt ab, sondern auch davon, dem Reiniger genügend Zeit zum Einwirken zu geben. Wer den Reiniger aufsprüht und sofort mit Bürste oder Waschhandschuh loslegt, nutzt seine eigentliche Reinigungsleistung kaum aus.

Auf der abgekühlten Felge wird der Reiniger gleichmäßig verteilt – auch rund um die Radschrauben und in den Zwischenräumen der Speichen. Anschließend sollte er entsprechend den Herstellerangaben einwirken. In dieser Zeit beginnt er, Bremsstaub und andere Ablagerungen anzulösen, sodass sie sich anschließend deutlich leichter entfernen lassen. Wichtig ist dabei, den Reiniger niemals auf der Felge antrocknen zu lassen.

Wie intensiv gereinigt werden muss, hängt vor allem vom Verschmutzungsgrad ab. Felgen, die regelmäßig gepflegt werden, lassen sich meist mit einem milden Reiniger und wenig mechanischer Unterstützung sauber bekommen. Haben sich dagegen über Monate Bremsstaub, Flugrost, Teer und andere hartnäckige Rückstände angesammelt, können spezielle Reiniger erforderlich sein.

Stärker bedeutet dabei nicht automatisch besser. Felgen gibt es mit unterschiedlichsten Oberflächen – lackiert, pulverbeschichtet, matt, poliert oder mit speziellen Dekoroberflächen. Nicht jeder Reiniger ist für jedes Finish geeignet. Wer sich bei der Materialverträglichkeit nicht sicher ist, sollte deshalb die Herstellerangaben beachten und das Produkt zunächst an einer unauffälligen Stelle testen.

 

Mit Waschhandschuh und Bürste an den hartnäckigen Schmutz

Nachdem der Felgenreiniger ausreichend eingewirkt und den Schmutz angelöst hat, kann die Felge von Hand gereinigt werden. Kräftiges Schrubben ist dabei in der Regel nicht nötig. Wurde die Felge vorher gründlich abgespült und der Reiniger hatte genügend Zeit zum Wirken, lassen sich die meisten Verschmutzungen mit wenig Druck entfernen.

Für die Felgenfront und größere Flächen eignet sich ein weicher Waschhandschuh. Auch ein Waschhandschuh wie der CleanPro kann hier verwendet werden – allerdings ausschließlich für die Felgen. Derselbe Waschhandschuh sollte später nicht für den Fahrzeuglack benutzt werden.

Der Grund dafür ist einfach: Auf den Felgen sammeln sich Bremsstaub, Sand und andere abrasive Schmutzpartikel. Bleiben diese im Waschhandschuh hängen, können sie bei der nächsten Fahrzeugwäsche auf den Lack gelangen und dort feine Kratzer verursachen. Für Felgen und Lack sollten deshalb grundsätzlich getrennte Waschutensilien verwendet werden.

Zwischen den Speichen und im Felgenbett kommt man mit einem Waschhandschuh allerdings schnell an seine Grenzen. Hier ist eine weiche Felgenbürste deutlich praktischer. Mit ihr lassen sich auch tiefer liegende Bereiche erreichen, ohne unnötig auf der Oberfläche zu schrubben. Für die Bereiche rund um die Radschrauben eignet sich eine kleinere Bürste, mit der sich festsitzender Schmutz gezielt lösen lässt.

Besonders bei Felgen mit vielen schmalen Speichen lohnt sich ein genauer Blick. Nach dem Abspülen sehen sie auf den ersten Blick oft schon sauber aus. In den Ecken der Speichen, rund um die Radschrauben und im Felgenbett bleiben jedoch häufig dunkle Rückstände zurück. Erst wenn auch diese Bereiche sauber sind, wirkt die gesamte Felge wirklich gepflegt.


Felgen und Lack immer getrennt reinigen

Bremsstaub und Straßenschmutz auf den Felgen sind ein guter Grund, für Räder und Fahrzeuglack getrennte Waschutensilien zu verwenden. Ein Waschhandschuh, mit dem gerade eine stark verschmutzte Felge gereinigt wurde, sollte anschließend nicht auf dem Lack zum Einsatz kommen – auch dann nicht, wenn er zwischendurch kurz ausgespült wurde.

Feine Sand-, Metall- und Schmutzpartikel können tief in den Fasern zurückbleiben. Werden sie anschließend über den Lack gezogen, wirken sie wie ein feines Schleifmittel. Nach einer einzigen Wäsche muss davon noch kein sichtbarer Kratzer zurückbleiben. Wird diese Vorgehensweise jedoch regelmäßig wiederholt, können mit der Zeit feine Mikrokratzer entstehen, die vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich sichtbar werden.

Deshalb lohnt es sich, Waschhandschuhe und Bürsten für die Felgenreinigung konsequent von den Utensilien für den Fahrzeuglack zu trennen. Das macht die Autowäsche nicht komplizierter – es verhindert lediglich, dass Schmutz aus einem der am stärksten belasteten Bereiche des Fahrzeugs auf empfindliche Lackflächen übertragen wird.

Dasselbe gilt für Mikrofasertücher und Trockentücher. Für die Felgen sollte ein separates Mikrofasertuch verwendet werden, anstatt anschließend mit demselben Tuch den Fahrzeuglack zu trocknen.

 


Gründlich abspülen und genau hinschauen

Nach der Reinigung werden die Felgen gründlich mit klarem Wasser abgespült. Achten Sie dabei besonders auf die Bereiche rund um die Radschrauben, zwischen den Speichen und im Felgenbett. Dort bleiben Reiniger und gelöster Schmutz besonders leicht zurück und können nach dem Trocknen wieder sichtbar werden.

Jetzt zeigt sich auch, ob die Reinigung wirklich gründlich war. Schauen Sie sich die Felge aus verschiedenen Blickwinkeln an und kontrollieren Sie vor allem die Stellen, die zuvor stark verschmutzt waren. Bleiben einzelne dunkle Punkte oder hartnäckige Ablagerungen zurück, hilft stärkeres Schrubben meist nicht weiter. Oft handelt es sich um Rückstände wie Flugrost oder Teer, die sich mit einem dafür geeigneten Reiniger deutlich besser entfernen lassen.

Wurden die Felgen längere Zeit nicht gereinigt, reicht ein Durchgang möglicherweise nicht aus. Dann ist es besser, die Reinigung ein zweites Mal zu wiederholen oder hartnäckige Rückstände gezielt zu behandeln, anstatt mit immer mehr Druck zu arbeiten.


Auch das Trocknen gehört zur Felgenpflege

Selbst eine gründlich gereinigte Felge kann nach dem Trocknen fleckig wirken. Verdunstet das Wasser auf der Oberfläche, bleiben die darin enthaltenen Mineralien zurück und hinterlassen sichtbare Wasser- oder Kalkflecken. Besonders schnell passiert das bei hartem Wasser oder wenn das Fahrzeug in der Sonne trocknet.

Deshalb sollten auch die Felgen nach der Reinigung von Hand getrocknet werden. Ein weiches, saugfähiges Mikrofasertuch nimmt das Restwasser auf, bevor sich Flecken bilden können. Gleichzeitig lässt sich dabei noch einmal kontrollieren, ob wirklich alle Verschmutzungen entfernt wurden. Für gut erreichbare Flächen eignet sich ein saugfähiges Trockentuch wie das DryPro – idealerweise eines, das ausschließlich für die Felgen verwendet wird.

Viel Druck ist dabei nicht nötig. Ist die Felge sauber, muss das Tuch lediglich das verbliebene Wasser aufnehmen. In engen Bereichen, die mit einem größeren Trockentuch nur schwer erreichbar sind, kann das Wasser vorsichtig mit Druckluft ausgeblasen oder mit einem kleineren Mikrofasertuch aufgenommen werden.

Der Unterschied ist nach dem Trocknen deutlich sichtbar: Während an der Luft getrocknete Felgen schnell Wasserflecken und mineralische Rückstände zeigen können, bleibt die Oberfläche beim direkten Abtrocknen gleichmäßig sauber und das Finish kommt deutlich besser zur Geltung.


Regelmäßige Pflege macht die Felgenreinigung leichter

Bei der Felgenpflege kommt es nicht nur auf den richtigen Reiniger oder das passende Zubehör an. Mindestens genauso wichtig ist, die Felgen regelmäßig zu reinigen. Frischer Bremsstaub und leichter Straßenschmutz lassen sich wesentlich einfacher entfernen als Ablagerungen, die über Monate hinweg Regen, Hitze und immer wieder hohen Temperaturen ausgesetzt waren.

Wie häufig eine Reinigung sinnvoll ist, hängt vom Fahrzeug und seiner Nutzung ab. Wer täglich im Stadtverkehr unterwegs ist und entsprechend häufig bremst, muss seine Felgen unter Umständen öfter reinigen als jemand, der sein Auto nur gelegentlich bewegt. Auch Fahrweise, Bremsbeläge, Wetter und Straßenverhältnisse beeinflussen, wie schnell sich Bremsstaub und Schmutz auf den Felgen sammeln. Einen festen Reinigungsintervall, der für jedes Fahrzeug gleichermaßen gilt, gibt es deshalb nicht.

Am einfachsten ist es, die Felgenreinigung direkt in die regelmäßige Fahrzeugwäsche einzubeziehen und nicht erst zu warten, bis sich eine deutlich sichtbare Schmutzschicht gebildet hat. Werden die Felgen regelmäßig gepflegt, lässt sich ein großer Teil der Verschmutzungen bereits beim gründlichen Abspülen entfernen. Der Reiniger muss weniger leisten und auch bei der anschließenden Handwäsche ist deutlich weniger Aufwand erforderlich.

Langfristig ist das auch die schonendere Methode für die Felgenoberfläche. Regelmäßige, sanfte Reinigung ist in der Regel deutlich besser als seltene Intensivreinigungen, bei denen hartnäckige Ablagerungen mit stärkeren Reinigern oder mehr mechanischer Unterstützung entfernt werden müssen.

 


Saubere Felgen ohne großen Aufwand

Gepflegte Felgen machen beim Gesamtbild eines Fahrzeugs erstaunlich viel aus. Selbst frisch gewaschener Lack wirkt schnell weniger gepflegt, wenn die Räder mit Bremsstaub überzogen sind. Saubere Felgen dagegen lassen das gesamte Fahrzeug sofort hochwertiger und gepflegter wirken.

Für ein gutes Ergebnis braucht es weder kräftiges Schrubben noch den aggressivsten Reiniger. Entscheidend ist vielmehr die richtige Reihenfolge: Die Felgen zunächst abkühlen lassen, losen Schmutz gründlich abspülen und dem Reiniger ausreichend Zeit geben, hartnäckige Ablagerungen anzulösen. Erst danach folgt die Handwäsche. Zum Schluss werden die Felgen gründlich abgespült und mit einem sauberen Mikrofasertuch getrocknet, bevor Wasserflecken entstehen können.

Wer diese Routine regelmäßig in die Fahrzeugwäsche integriert, verhindert, dass sich Bremsstaub und Straßenschmutz über längere Zeit festsetzen. Dadurch bleibt der Reinigungsaufwand gering, es muss weniger von Hand nachgearbeitet werden und hartnäckige Ablagerungen entstehen deutlich seltener.

Letztlich gilt für Felgen dasselbe wie für viele empfindliche Oberflächen am Fahrzeug: Je früher und schonender Verschmutzungen entfernt werden, desto weniger aggressive Maßnahmen sind später nötig.

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